Pressemitteilung - 16.07.2020

Instore Music 2020: Krise oder Chance?

Die unterschätzte Wirkung von Instore Music

Instore Music ist als Teil von Digital Signage (Video, Displays) nur eines von vielen Elementen bei der Inszenierung von Stores oder Showrooms.

Allerdings kann unpassende oder zu laute Musik das Einkaufserlebnis unmittelbar trüben und damit auch alle anderen Maßnahmen torpedieren. Eine inspirierende und passende Klangkulisse dagegen schafft positive, emotionale und prägende Momente und im Zusammenspiel mit Storegestaltung, Visual Merchandise, Licht, usw. einen echten “Point of Experience”.

Kurz gesagt: Der Wandel vom POS zum POX geht nicht ohne hochwertige Instore Music.

Im2020 Cover

Der Fehler liegt im System

Aber warum sind dann einige Digital Signage- und Instore Music-Provider in finanzieller Schieflage bzw. kämpfen ums Überleben? Es alleinig auf die Corona Krise zu schieben wäre zu einfach.

Schaut man sich die Preise vieler Anbieter an, wird klar, dass hier im Niedrigpreis-Segment agiert und um jeden Cent gekämpft wird. Auch unsere Erfahrungen zeigen: Oft entscheidet der Kunde alleinig aufgrund des Preises. Dabei ist es völlig egal, ob die Musik zur Marke passt bzw. gewisse KPIs erfüllt werden - Hauptsache irgendeine “Hintergrundmusik”.

Sackgasse Niedrigpreis-Strategie

Diese Einstellung ist es, die Anbieter in eine Preisdumping-Spirale zwingt. Anspruch an das Produkt, Qualität der Inhalte und Service werden zugunsten eines konkurrenzfähigen Preises geopfert.

Das eigentliche Potential von Instore Music wird in einem solchen Szenario nicht einmal annähernd genutzt und die Musik verkommt zu einem beliebigen Beiwerk.

Viele Instore Music Anbieter haben durch extrem geringe Margen keine Ressourcen für Forschung und Entwicklung bzw. können auf aktuelle Retail-Trends nicht reagieren. Das allgemein vorherrschende Produktniveau passt nicht zu den Bedürfnissen eines modernen POX!

Innovation, Mut und Überzeugung

Die Rolle von Instore Music muss neu bewertet werden. Trägt die Musik konkret zur Customer Experience bei und lässt sich dies durch KPIs wie Conversion Rate, Sales oder Brand Experience messen, dann sollte sie auch entsprechend vergütet werden.

Seit Jahren beraten wir Marken und referieren über die "Zukunft des Handels". Unserer Ansatz war immer: Individuell für jede Marke, zur richtigen Zeit, den passenden Song zu spielen, um ein maximales Kundenerlebnis zu schaffen.

Viele unserer Kunden haben dadurch verstanden, welche Wirkung zur Marke und Zielgruppe passende Musik im Retail hat. Sie sind mittlerweile überzeugt, hier gut und richtig investiert zu haben.

Es gilt wie auch in vielen anderen Bereichen: Qualität kostet Geld, zahlt sich am Ende aber aus!

Die aktuelle Krise zwingt Marken und Händler noch stärker, ihre Retail-Strategie zu überdenken, Emotionalität und damit Musik als eine Schlüsselressource zu definieren und Partner zu finden, die sie dabei agil und professionell unterstützen.

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